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  • AutorenbildLydia H.

Dein persönlicher Masterplan für mehr Ordnung

Du bist bereit und möchtest loslegen, dein Zuhause zurückzuerobern? Dann ist es Zeit, deinen persönlichen Masterplan zu entwerfen!



Nach welcher Methode möchtest du aufräumen?


Wie du mittlerweile weißt, bin ich ein großer Fan der KonMari-Methode - klar, immerhin bin ich bei ihr im Zertifizierungsprozess und habe vor einigen Jahren mein Zuhause erfolgreich nach ihrer Methode aufgeräumt. Ich persönlich empfinde sie als besonders effektiv und mag die schnellen Erfolge. Aber nicht für jedem funktioniert diese Methode. Besonders für Menschen, die angesichts der Unordnung überfordert fühlen, die zuerst veranstaltet wird, indem jedes einzelne Teil einer Kategorie zusammen getragen und aufgestapelt wird, ist diese Methode eventuell nicht die Richtige.


Aber was wäre ich für eine Ordnungsberaterin, wenn ich diesen Menschen nicht weiterhelfen könnte?! Natürlich gibt es auch andere Möglichkeiten, um hier individuell zu helfen! Wichtig ist nur, konsequent dran zu bleiben.

Die Zwiebelmethode könnte Abhilfe schaffen, wenn KonMari nicht dein Fall ist. Dabei wird sich Schicht für Schicht durch den Raum gearbeitet, entrümpelt und aussortiert. Auch die Minimalismus-Challenge kann helfen: Hierbei wird täglich aufsteigend nach Datum aussortiert. Am ersten Tag des Monats ein Teil, am zweiten Tag zwei Teile und so weiter, bis zum 30. Tag, an dem 30 Teile aussortiert werden. Innerhalb eines Monats bist du also um 500 Teile leichter. Diese Methoden zeigen zwar nicht so schnell sichtbare Ergebnisse wie die KonMari-Methode, können aber hilfreich sein, wenn du dich schwer tust, Dinge loszulassen. Du stärkst deinen "Ausmist"-Muskel, gewöhnst dich an das Aussortieren und es wird dir schnell leichter fallen, Entscheidungen zu treffen, was du behalten möchtest oder was du gehen lässt.


Die Möglichkeit sind nahezu unendlich.


Wichtig ist jedoch zu wissen, dass es bei diesen Methoden um das Loswerden von Dingen geht, während sich die KonMari-Methode damit beschäftigt, was du behalten möchtest. Der Ansatz ist also ein völlig anderer.


Wann möchtest du aufräumen?


Sobald du dich für eine Methode entschieden hast, solltest du festlegen, wann du anfängst und zu welcher Zeit du generell am besten und effektivsten arbeitest. Bei mir war es spät abends und an den Wochenenden am produktivsten möglich. Ich bin nunmal ein Nachtmensch... Wieviel Zeit kannst du aufwenden? Falls es dir schwer fällt anzufangen, besteht auch die Möglichkeit, den Timer auf dem Handy zu stellen. Stelle ihn auf 10 Minuten und lege los. Der Alarm geht an? Super, für heute hast du es geschafft! Morgen wieder 10 Minuten und du wirst nach ein paar Tagen Fortschritte sehen und dich wundern, wie viel du in dieser kurzen Zeit schaffen kannst!


Welche Werkzeuge benötigst du?


Stelle dir am besten eine Kiste bereit, in die du Dinge sortieren kannst, die du spenden möchtest, einen Korb oder eine Kiste für die Dinge, die du behältst ubd die wieder weggeräumt werden sollen und eine dunkle Mülltüte für die Dinge, die du wegwerfen möchtest. Warum eine schwarze bzw. dunkle Mülltüte? Ganz einfach: Du wirst während deiner Aufräumreise feststellen, dass, wenn du die Dinge in durchsichtige oder helle Tüten packst, Familienmitglieder dich fragen, warum etwas bestimmtes aussortiert wurde oder du es dir plötzlich doch noch anders überlegst. Du wirst dich wundern, wie es kommt, dass bereits aussortierte Dinge plötzlich wie durch Magie wieder in irgendeinem Regal stehen. Deshalb ist es so wichtig, dass dunkle, undurchsichtige Tüten gewählt werden.


Diese Fragen solltest du dir stellen:


Es ist wichtig, dass du jedes Teil anfasst und dann eine schnelle Entscheidung triffst:


  • Habe ich dieses Teil in den letzten x-Monaten benutzt?

  • Mag ich es?

  • Passt es zu dir?

  • Hilft es dir, deine Ziele zu erreichen oder bringt es dir einen Mehrwert?

  • Behältst du es nur aus Schuldgefühlen?

  • Ist es ein "was-wäre-wenn"-Artikel?

  • Wenn ich dieses Teil nicht bereits besitzen würde, würde ich es nochmal kaufen?

  • Im Falle von Kleidung: Passt es mir, sieht es gut aus und fühle ich mich gut darin?


Triff deine Entscheidung und packe das Teil in den entsprechenden Behälter und mache dann sofort weiter. Hinterfrage deine Entscheidungen nicht.


Lege dir eine Strategie für Neues zurecht und halte dich daran!


Am einfachsten ist das Ordnunghalten natürlich, wenn man nichts mehr kauft. Aber das ist natürlich grade am Anfang der Reise sehr schwer. Du hast also beim Shoppen etwas gefunden, dass du kaufen möchtest? Super! Jetzt ist es an der Zeit, deine Regeln abzurufen, die du dir selbst für solche Fälle aufgestellt hast, damit du an deinem Aufräumprozess nicht gehindert wirst und dein Zuhause ordentlich bleibt! Stelle dir einen Fragenkatalog auf, den du durchgehst, bevor du mit deinem potentiellen neuen Teil an die Kasse gehst. Dieser könnte Fragen enthalten, wie


  • Ersetzt das Teil etwas, was ich neu kaufen muss, weil es kaputt gegangen ist oder aus einem anderen Grund ersetzt werden muss?

  • Bringt es mir einen Mehrwert?

  • Wird es ein neues Lieblingsteil?

  • Habe ich einen festen Platz dafür?

  • Wenn ich es nach Hause bringe, bin ich bereit, es zu handhaben und mich regelmäßig damit zu beschäftigen?

  • Ist dieses Teil es wert, wertvollen Platz in meinem Zuhause wegzunehmen?

  • ...


Klar, keiner von uns ist vor Fehlkäufen geschützt, aber so kannst du auf deinem Weg zu mehr Ordnung Fortschritte machen. Lass dich nicht entmutigen, falls es mal Rückschläge gibt! Du schaffst das!


Motiviert bleiben


Ok, mal Hand auf's Herz: Wer räumt schon gerne auf? Wenn du also zwischendurch einfach mal keine Lust hast oder dich kaputt fühlst, denke daran, warum du mit dem Aufräumen und Ausmisten angefangen hast. Wie viel du schon geschafft hast und wie viel leichter dein Leben dadurch wird oder schon geworden ist. Du hast viel Arbeit hinein gesteckt und siehst Fortschritte. Es lohnt sich also, durchzuhalten und dran zu bleiben! Schreib dein stärkstes Argument dafür und dein "Warum" nieder und hänge es dort hin, wo du es siehst.


Wie du siehst, Planung ist bereits die halbe Miet! Lege dir deinen persönlichen Masterplan bereit und halte dich daran, dann fällt dir der Anfang viel leichter.


Noch ein Tipp: Wenn du nicht alleine lebst, denke daran die Dinge der anderen Menschen in deinem Haushalt zu respektieren und kümmere dich beim Ausmisten nur um deine eigenen Sachen. Es geht um deinen Fortschritt, deine Freiheit und darum, dein Zuhause zurückzuerobern. Wenn die anderen deinen Fortschritt sehen, werden sie eventuell auch beginnen wollen, ihre Dinge zu ordnen und dann kannst du behilflich sein.


Denke immer daran: Es geht um Fortschritt, nicht um Perfektion! Manchmal muss man auch einfach zurück blicken und betrachten, was man bereits geschafft hat und einfach mal stolz auf sich selbst sein. ❤️


Hast du bereits einen Plan erstellt oder bereits erste Erfolge gesehen? Dann schreibe mir einen Kommentar!


In Dankbarkeit,

Lydia

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